05/2001  Referat von Christian Meyer (15 Jahre) - email: MeyerCG@web.de


John F. Kennedy Familie

- 19. Jahrhundert: Johns Urgroßeltern wanderten aufgrund der großen Hungersnot, die dort herrschte, von Irland in die USA
   aus.
- Joseph P. Kennedy wurde durch riskante Spekulationen an der Börse und durch illegalen Handel mit Spirituosen reich.
- 1937: Er wurde von Präsident Roosevelt zum Amerikanischen Botschafter in England berufen, wurde jedoch kurze Zeit
   später wieder entlassen, da er sich gegen die Teilnahme der USA am 2.Weltkrieg aussprach.
- Johns Mutter war Rose Fitzgerald, Tochter des früheren Bostoner Bürgermeisters. John war das 2. von 9 Kindern.
- 1953: John F. Kennedy heiratet Jacqueline Lee Bouvier.

Jugend

- 29. Mai 1917: Geburt in Brookline/Massachussetts
- 1926: Umzug nach New York City
- 1930: Besuch des katholischen Internats Canterbury/Connecticut.
- 1931: Eintritt in das protestantische Internat Chaote/Connecticut.
- 1935: Zweimaliger Studiumsabbruch aus gesundheitlichen Gründen.
- 1936-1940: Studium der Politischen Wissenschaften in Harvard.
- Weltreise
- 29. Mai1938: Erhält zu seinem 21. Geburtstag ein Treuhandvermögen im Wert von 1 Million Dollar.
- 21. Juni 1940: Studienabschluß; Überarbeitung; wird Bestseller
- 1940/41: Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Stanford/Kalifornien, das er vorzeitig abbricht.

Militärdienst

- September 1941: Meldung zur Marine. Arbeit beim Nachrichtendienst der Marine in Washington.
- Januar 1942: Versetzung nach Charleston/South Carolina.
- Juli 1942: Ausbildung für den Dienst zur See.
- März 1943: Übernimmt das Kommando des Schnellbootes PT 109.
- 2. August 1943: Wird von japan. Zerstörer versenkt.
- 7. August 1943:  Rettung der Mannschaft. Kennedy wird in der Presse als Held gefeiert.
- Dezember 1943: Rückversetzung in die USA.
- August 1944: Nach dem Tod  des älteren Bruders soll JFK die politischen Pläne des Vaters verwirklichen.
- April 1945: Beendigung des Militärdienstes.

Politik

- 1946: Kennedy läßt sich für die Wahl ins Repräsentantenhaus in Washington aufstellen und gewinnt diese. ==> Einstieg in
   die Politik.
- 1952: Wahl in den Senat.
- 1953-1961: Senator des Staates Massachussetts. Seine Hauptinteressen gelten der Außenpolitik und der
   Arbeitsgesetzgebung.
- 02.01.1960: Gibt  Kandidatur für das Amt des Präsidenten bekannt.
- 13.06.1960: Kennedy wird in Los Angeles von der Demokratischen Partei zum Präsidentschaftskandidaten nominiert.
- 26.08.1960: Erste Fernsehdebatte mit dem republikanischen Kandidaten und bisherigen Vizepräsidenten Richard Nixon
- 08.09.1960: Kennedy wird knapp zum Präsident gewählt. Seinen Bruder Robert F. Kennedy (1925-1968) beruft er in das
  Amt des Justizministers.
- 20.01.1961: Kennedy leistet als erster Katholik den Amtseid als 35. Präsident der Vereinigten Staaten.
- 1961: Kubakrise und Verhandlungen mit Cruschtschow.
- 13.08.1961: Kennedy protestiert gegen die Errichtung der Berliner Mauer, kann aber nichts daran ändern.
- September 1961: Schaffung der Behörde für Entwicklungshilfe und der für Abrüstungsfragen
- 3. Februar 1962: Handelsembargo gegen Kuba.
- 11. April 1962: Kennedy greift die Stahlfirma US Steel öffentlich an. Diese hat  entgegen der Abmachungen mit Regierung
   und Gewerkschaften ihre Preise erhöht. Zwei Tage später nimmt die Firma die Preiserhöhungen zurück.
- 30. September/1. Oktober 1962: Truppeneinsatz nach schweren Rassenkrawallen in Oxford/Mississippi.
- 28. Februar 1963: Kennedy leitet dem Kongreß den Entwurf für ein Bürgerrechtsgesetz zu, das vor allem das Wahlrecht für
  Schwarze sichern soll.
-12. Mai 1963: Nach Rassenunruhen schickt Kennedy Bundestruppen nach Birmingham/Alabama.
-11. Juni 1963:  Fernsehansprache an das amerikanische Volk zur Bürgerrechtsfrage.
- Juni 1963: Vorlage eines Bürgerrechtsgesetzes beim  Kongreß, daß die Gleichstellung der farbigen Bevölkerung im
  öffentlichen Leben erzwingen soll.
- 20. Juni 1963:  Als Reaktion auf die Kuba-Krise beschließen die USA und die UdSSR die Errichtung einer direkten
  Fernschreibleitung zwischen den Amtssitzen des US-Präsidenten in Washington und des sowjetischen Staatschef in Moskau.
  Der sogenannte "heiße Draht" wird  am 31. August von Chruschtschow und Kennedy in Betrieb genommen.
- 26. Juni 1963: Berlin-Besuch mit Ansprachen vor dem Rathaus Schöneberg und an der Freien Universität Berlin.
- 8. Juli 1963: Gegen Kuba wird ein Finanzembargo verhängt.
- 5. August 1963: Unterzeichnung des Atomteststop- Abkommens in Moskau. (Begrenzte Einstellung der Atomtests)
- 28. August 1963: "Marsch auf Washington": 200.000 Bürgerrechtler, versammeln sich in der amerikanischen Hauptstadt.
  Kennedy empfängt die Anführer im Weißen Haus.
- 21. November 1963: Kennedy beauftragt seine Berater, ein Programm zum "Krieg gegen die Armut" vorzubereiten.
  Kuba-Krise
- Konflikt im Rahmen des Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR. Er wurde durch die Errichtung einer
  sowjetischer Raketenbasen auf Kuba ausgelöst.
- 17. April 1962: Invasion von Exilkubanern in der Schweinebucht auf Kuba, die jedoch scheiterte.
- Sommer 1962: Die Sowjetunion verschifft erste Raketen nach Kuba
- 11. September 1962:Chruschtschow warnt die USA vor einem Angriff auf Kuba, da dies den Ausbruch des 3. Weltkrieges
   (Atomkrieg) zur Folge hätte.
- 21. September 1962: Der US-amerikanische Senat ermächtigt  Kennedy, "notfalls mit Waffengewalt  gegen Versuche
   vorzugehen, von Kuba aus den Kommunismus auf andere lateinamerikanische Länder zu übertragen".
- 27. September 1962: Kennedy erklärt, daß die USA Kernwaffen einsetzen werden, wenn sie von Kuba aus angegriffen
  würden oder wenn West-Berlin in Gefahr geriete.
- 15. Oktober 1962: Luftaufnahmen bestätigen die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba.
- 22.Oktober1963: Kennedy fordert in einer Fernsehansprache den Abbau aller sowjetischen Mittelstreckenraketen und
  Abschußanlagen auf Kuba.
- 24. Oktober 1962: Die USA beginnen eine Seeblockade gegen sowjetische Frachter auf  Kuba. Der kubanische  Staatschef
  Fidel Castro erklärt die Mobilmachung.
- 28.Oktober.1963: Aufgrund des außenpolitischen Drucks  ordnet Chruschtschow den Abzug der sowjetischen
  Angriffswaffen aus Kuba an. Die sogenannte Kuba-Krise ist damit beigelegt.
-20. November 1962: Die Blockade Kubas durch US-Streitkräfte wird aufgehoben.

Berlin

- Auf den Bau der Berliner Mauer reagierte Kennedy mit der Entsendung von 1500 Soldaten nach Berlin.
- 23.- 26. Juni 1963: Kennedy besucht die Bundesrepublik Deutschland.
- Den Höhepunkt der Reise bildet sein Besuch in West-Berlin, dessen Einwohner ihn mit überschwenglichem Jubel als
  Garanten der Freiheit ihrer Stadt feierten.
- Bekundung der Solidarität der USA durch die Rede  Kennedys vor dem Schöneberger Rathaus.

Attentat (Offizielle Angaben)

- 22. November 1963: John F. Kennedy wird in Dallas/Texas von Lee Harvey Oswald um 12.30 Uhr Ortszeit erschossen.
- Die Tat und deren Hintergründe werden von der sogenannten Warren- Kommission untersucht. Diese kommt 1964 zu dem
  Schluß, dass Lee Harvey Oswald, der zwei Tage nach dem Attentat auf Kennedy ebenfalls erschossen wird, allein gehandelt
  habe. Da die Tat aber nicht bewiesen werden konnte kursieren bis heute die verschiedensten Mord-Thesen und
  Verschwörungstheorien.
- 25. November 1963: Staatsbegräbnis für John F. Kennedy auf dem Heldenfriedhof von Arlington.