John F. Kennedy Familie
- 19. Jahrhundert: Johns
Urgroßeltern wanderten aufgrund der großen Hungersnot, die
dort herrschte, von Irland in die USA
aus.
- Joseph P. Kennedy wurde
durch riskante Spekulationen an der Börse und durch illegalen Handel
mit Spirituosen reich.
- 1937: Er wurde von Präsident
Roosevelt zum Amerikanischen Botschafter in England berufen, wurde jedoch
kurze Zeit
später
wieder entlassen, da er sich gegen die Teilnahme der USA am 2.Weltkrieg
aussprach.
- Johns Mutter war Rose
Fitzgerald, Tochter des früheren Bostoner Bürgermeisters. John
war das 2. von 9 Kindern.
- 1953: John F. Kennedy
heiratet Jacqueline Lee Bouvier.
Jugend
- 29. Mai 1917: Geburt in
Brookline/Massachussetts
- 1926: Umzug nach New York
City
- 1930: Besuch des katholischen
Internats Canterbury/Connecticut.
- 1931: Eintritt in das
protestantische Internat Chaote/Connecticut.
- 1935: Zweimaliger Studiumsabbruch
aus gesundheitlichen Gründen.
- 1936-1940: Studium der
Politischen Wissenschaften in Harvard.
- Weltreise
- 29. Mai1938: Erhält
zu seinem 21. Geburtstag ein Treuhandvermögen im Wert von 1 Million
Dollar.
- 21. Juni 1940: Studienabschluß;
Überarbeitung; wird Bestseller
- 1940/41: Studium der Betriebswirtschaft
an der Universität Stanford/Kalifornien, das er vorzeitig abbricht.
Militärdienst
- September 1941: Meldung
zur Marine. Arbeit beim Nachrichtendienst der Marine in Washington.
- Januar 1942: Versetzung
nach Charleston/South Carolina.
- Juli 1942: Ausbildung
für den Dienst zur See.
- März 1943: Übernimmt
das Kommando des Schnellbootes PT 109.
- 2. August 1943: Wird von
japan. Zerstörer versenkt.
- 7. August 1943:
Rettung der Mannschaft. Kennedy wird in der Presse als Held gefeiert.
- Dezember 1943: Rückversetzung
in die USA.
- August 1944: Nach dem
Tod des älteren Bruders soll JFK die politischen Pläne
des Vaters verwirklichen.
- April 1945: Beendigung
des Militärdienstes.
Politik
- 1946: Kennedy läßt
sich für die Wahl ins Repräsentantenhaus in Washington aufstellen
und gewinnt diese. ==> Einstieg in
die Politik.
- 1952: Wahl in den Senat.
- 1953-1961: Senator des
Staates Massachussetts. Seine Hauptinteressen gelten der Außenpolitik
und der
Arbeitsgesetzgebung.
- 02.01.1960: Gibt
Kandidatur für das Amt des Präsidenten bekannt.
- 13.06.1960: Kennedy wird
in Los Angeles von der Demokratischen Partei zum Präsidentschaftskandidaten
nominiert.
- 26.08.1960: Erste Fernsehdebatte
mit dem republikanischen Kandidaten und bisherigen Vizepräsidenten
Richard Nixon
- 08.09.1960: Kennedy wird
knapp zum Präsident gewählt. Seinen Bruder Robert F. Kennedy
(1925-1968) beruft er in das
Amt des Justizministers.
- 20.01.1961: Kennedy leistet
als erster Katholik den Amtseid als 35. Präsident der Vereinigten
Staaten.
- 1961: Kubakrise und Verhandlungen
mit Cruschtschow.
- 13.08.1961: Kennedy protestiert
gegen die Errichtung der Berliner Mauer, kann aber nichts daran ändern.
- September 1961: Schaffung
der Behörde für Entwicklungshilfe und der für Abrüstungsfragen
- 3. Februar 1962: Handelsembargo
gegen Kuba.
- 11. April 1962: Kennedy
greift die Stahlfirma US Steel öffentlich an. Diese hat entgegen
der Abmachungen mit Regierung
und Gewerkschaften
ihre Preise erhöht. Zwei Tage später nimmt die Firma die Preiserhöhungen
zurück.
- 30. September/1. Oktober
1962: Truppeneinsatz nach schweren Rassenkrawallen in Oxford/Mississippi.
- 28. Februar 1963: Kennedy
leitet dem Kongreß den Entwurf für ein Bürgerrechtsgesetz
zu, das vor allem das Wahlrecht für
Schwarze sichern
soll.
-12. Mai 1963: Nach Rassenunruhen
schickt Kennedy Bundestruppen nach Birmingham/Alabama.
-11. Juni 1963: Fernsehansprache
an das amerikanische Volk zur Bürgerrechtsfrage.
- Juni 1963: Vorlage eines
Bürgerrechtsgesetzes beim Kongreß, daß die Gleichstellung
der farbigen Bevölkerung im
öffentlichen
Leben erzwingen soll.
- 20. Juni 1963: Als
Reaktion auf die Kuba-Krise beschließen die USA und die UdSSR die
Errichtung einer direkten
Fernschreibleitung
zwischen den Amtssitzen des US-Präsidenten in Washington und des sowjetischen
Staatschef in Moskau.
Der sogenannte "heiße
Draht" wird am 31. August von Chruschtschow und Kennedy in Betrieb
genommen.
- 26. Juni 1963: Berlin-Besuch
mit Ansprachen vor dem Rathaus Schöneberg und an der Freien Universität
Berlin.
- 8. Juli 1963: Gegen Kuba
wird ein Finanzembargo verhängt.
- 5. August 1963: Unterzeichnung
des Atomteststop- Abkommens in Moskau. (Begrenzte Einstellung der Atomtests)
- 28. August 1963: "Marsch
auf Washington": 200.000 Bürgerrechtler, versammeln sich in der amerikanischen
Hauptstadt.
Kennedy empfängt
die Anführer im Weißen Haus.
- 21. November 1963: Kennedy
beauftragt seine Berater, ein Programm zum "Krieg gegen die Armut" vorzubereiten.
Kuba-Krise
- Konflikt im Rahmen des
Kalten Krieges zwischen den USA und der UdSSR. Er wurde durch die Errichtung
einer
sowjetischer Raketenbasen
auf Kuba ausgelöst.
- 17. April 1962: Invasion
von Exilkubanern in der Schweinebucht auf Kuba, die jedoch scheiterte.
- Sommer 1962: Die Sowjetunion
verschifft erste Raketen nach Kuba
- 11. September 1962:Chruschtschow
warnt die USA vor einem Angriff auf Kuba, da dies den Ausbruch des 3. Weltkrieges
(Atomkrieg)
zur Folge hätte.
- 21. September 1962: Der
US-amerikanische Senat ermächtigt Kennedy, "notfalls mit Waffengewalt
gegen Versuche
vorzugehen,
von Kuba aus den Kommunismus auf andere lateinamerikanische Länder
zu übertragen".
- 27. September 1962: Kennedy
erklärt, daß die USA Kernwaffen einsetzen werden, wenn sie von
Kuba aus angegriffen
würden oder
wenn West-Berlin in Gefahr geriete.
- 15. Oktober 1962: Luftaufnahmen
bestätigen die Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf
Kuba.
- 22.Oktober1963: Kennedy
fordert in einer Fernsehansprache den Abbau aller sowjetischen Mittelstreckenraketen
und
Abschußanlagen
auf Kuba.
- 24. Oktober 1962: Die
USA beginnen eine Seeblockade gegen sowjetische Frachter auf Kuba.
Der kubanische Staatschef
Fidel Castro erklärt
die Mobilmachung.
- 28.Oktober.1963: Aufgrund
des außenpolitischen Drucks ordnet Chruschtschow den Abzug
der sowjetischen
Angriffswaffen aus
Kuba an. Die sogenannte Kuba-Krise ist damit beigelegt.
-20. November 1962: Die
Blockade Kubas durch US-Streitkräfte wird aufgehoben.
Berlin
- Auf den Bau der Berliner
Mauer reagierte Kennedy mit der Entsendung von 1500 Soldaten nach Berlin.
- 23.- 26. Juni 1963: Kennedy
besucht die Bundesrepublik Deutschland.
- Den Höhepunkt der
Reise bildet sein Besuch in West-Berlin, dessen Einwohner ihn mit überschwenglichem
Jubel als
Garanten der Freiheit
ihrer Stadt feierten.
- Bekundung der Solidarität
der USA durch die Rede Kennedys vor dem Schöneberger Rathaus.
Attentat (Offizielle Angaben)
- 22. November 1963: John
F. Kennedy wird in Dallas/Texas von Lee Harvey Oswald um 12.30 Uhr Ortszeit
erschossen.
- Die Tat und deren Hintergründe
werden von der sogenannten Warren- Kommission untersucht. Diese kommt 1964
zu dem
Schluß, dass
Lee Harvey Oswald, der zwei Tage nach dem Attentat auf Kennedy ebenfalls
erschossen wird, allein gehandelt
habe. Da die Tat
aber nicht bewiesen werden konnte kursieren bis heute die verschiedensten
Mord-Thesen und
Verschwörungstheorien.
- 25. November 1963: Staatsbegräbnis
für John F. Kennedy auf dem Heldenfriedhof von Arlington.