John Fitzgerald Kennedy
John Fitzgerald Kennedy wurde am 29. Mai 1917 in Brookline als Sohn einer Emigrantenfamilie aus Irland geboren. Er war das zweitälteste Kind und hatte insgesamt noch acht Geschwister (Joe jr., Jack, Roseemary, Kathleen, Eunice, Patrica, Robert, Jean und Edward). Sein Vater Joseph war der jüngste Bankpräsident der Amerikanischen Geschichte und brachte es bis zum Multimillionär. Von 1936 bis 1940 studierte John F. Kennedy an der Harvard-Universität. Damals war er 19 Jahre alt. 1941 trat er der US Navy bei und nahm aktiv am 2. Weltkrieg teil. 1943 wurde er auf dem Schiff PT-109 stationiert. Als dieses Schiff mit Kennedy an Bord von einem japanischen Zerstörer versenkt wurde, führte Kennedy trotz seiner schweren Verletzungen die Überlebenden durch gefährliches Gewässer in Sicherheit. 1945 trat er aus der Navy aus und wendet sich der Politik zu.
Kennedy als Politiker
1946 gewann Kennedy seinen 1. Wahlkampf für einen Repräsentantensitz in Boston. Er wurde zwei Mal wiedergewählt, nämlich 1948 und 1950. 1952 bekommt Kennedy einen Senatssitz für die Demokraten im Weissen Haus. 1953 heiratete er Jacqueline Lee Bouvier. Ihre Kinder sind Tochter Caroline und Sohn John jr. Mit seinem Buch „Profiles of Courage“, was übersetzt so viel wie „Persönlichkeitsprofile“ heisst, wurde er im Politikbereich bekannt. 1960 wurde er mit einem Vorsprung von nur 113’000 Stimmen vor Richard Nixon zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Er war damit der jüngste Präsident der US-Geschichte und gleichzeitig auch der erste katholische Präsident der USA. In seiner Antrittsrede formulierte er eines seiner berühmten Zitate:
„Ask not what your country can do for you - ask what you can do for your country“.
Das heisst übersetzt: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann - frage was du für dein Land tun kannst“.
In der kurzen Zeit in der er im Amt war, setzte er sich für Bürgerrechte und Entwicklungshilfen ein und startete den Wettlauf zum Mond gegen die Russen. 1962 stand er erfolgreich die Kuba-Krise durch. Damals machte ein Aufklärungsflugzeug bei einem Flug über Kuba Fotos von sowjetischen Atomraketen. Am 22. Oktober 1962 wandte sich Kennedy via Fernsehen an die Welt und an Chruschtschow. Er stellt ihm ein Ultimatum, um die Raketen von Kuba zu entfernen. Kennedy verstärkt zur gleichen Zeit die Marines auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Guantanamo Bay. Bei weiteren Tiefflügen über Kuba wird ein US-Aufklärungsflugzeug abgeschossen.Kennedy bewilligt Chruschtschow mehr Zeit für den Abtransport der Raketen, da der sowjetische Präsident in einem Brief an Kennedy darum bat und seinen Friedenswillen signalisierte. Eine Beinah-Eskalation gab es am 24. Oktober 1962, da sowjetische Schiffe mit undefinierbarer Fracht Richtung Kuba gesichtet wurden. Es wurde für US-Armee Alarmstufe zwei ausgegeben. Die Krise nahm aber ein glückliches Ende, da die sowjetischen Schiffe abdrehten und die Raketen aus Kuba entfernt wurden.
1963 hielt Kennedy eine Rede in Berlin und sprach dort den berühmten Satz : „ICH BIN EIN BERLINER".
Das Attentat
Im Herbst 1963 begann Kennedy seinen Wahlkampf für die nächsten Präsidentschaftswahlen mit einer Reise durch das ganze Land. Am 22.November wurde er bei einem Besuch in Dallas (Texas) von drei tödlichen Schüssen im Kopf und am Genick getroffen. Lee Harvey Oswald, der als mutmaßlicher Schütze wenige Stunden nach dem Attentat verhaftet wurde, wurde zwei Tage später während seiner Verlegung vom Stadt- ins Bezirksgefängnis von Jack Ruby, einem Nachtklubbesitzer aus Dallas, erschossen. Eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Richter Earl Warren kam im September 1964 zu dem Schluss, dass Oswald die Tat alleine begangen hat. Ein Sonderausschuss des Kongresses kam allerdings 1979 zu dem Ergebnis, dass die Schüsse auf Kennedy mit hoher Wahrscheinlichkeit von mindestens zwei Attentätern und aus verschiedenen Richtungen abgegeben wurden; diese These deckt sich auch mit den meisten Augenzeugenberichten. Der Ausschuss hielt eine Verschwörung für wahrscheinlich; als mögliche Mittäter wurden die CIA, das FBI, die Mafia, Fidel Castro sowie Exilkubaner gehandelt. Das Staatsbegräbnis für Präsident Kennedy verfolgten Millionen Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt. Kennedy wurde auf dem Nationalfriedhof in Arlington beigesetzt. Als Kennedy starb ging ein Teil der Welt verloren. Jim Garrison rollte den Fall Kennedy wieder auf.Garrison vertritt die Ansicht , dass Kennedy unmöglich nur von einem Täter erschossen wurde.Insgesamt gibt es 25 geheimnisvolle Todesfälle von Schlüsselzeugen.
Hier ein paar Beispiele
- Sam Garcia, Mafia-Mitglied
und Geschäftspartner der CIA, sollte vor dem Untersuchungsausschuss
aussagen. Dazu kam es
nicht, da er in seinem
Haus brutal ermordet wurde.
- Sheriff Buddy Walthers,
wurde ermordet. Walthers ist auf einem Foto kurz nach dem Attentat zu sehen
wie er auf eine auf
dem Boden liegende
Kugel schaut. Ein Mann mit Ohrstöpseln (Mikrofon, wahrscheinlich ein
Secret Service Man), hebt diese
auf. Die Kugel wurde
nie wieder gesehen.
- William Pawley wurde 1977
auf dem Höhepunkt der Kongress-Untersuchungen im Fall Kennedy erschossen.
John
Martiono arbeitetete
mit Pawley zusammen, starb 1976. Vor seinem Tod gab er unter vier Augen
zu verstehen, dass
Kennedy Opfer einer
Anti Castro-Verschwörung gewesen war.
Ich glaube selbst, dass Kennedy
vom CIA getötet wurde, denn ein einzelner Mensch wie Oswald, könnte
niemals eine solche Verschwörung auf die Beine stellen, geschweige
denn so viele Leute umbringen.